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26 frisch ausgebildete Gesundheits­arbeiterinnen

26 frisch ausgebildete Gesundheits­arbeiterinnen

Sie sind die ersten 26 von unserem Team ausgebildeten Gesund­heits­arbeiterinnen auf Luzon. Strahlend nahmen die Frauen in der farbenfrohen Stammesbekleidung im Juli ihre Zertifikate und ihre gut gefüllten Behandlungstaschen entgegen. Und es wurde gefeiert!

Es war ein ausgelassenes Fest und ein wichtiger Meilenstein für unsere medizinische Hilfsarbeit auf der philippinischen Insel Luzon: Die feierliche Übergabe der Abschluss-Urkunden für die ersten 26 von unserem Team ausgebildeten Gesundheitsarbeiterinnen. Erst im Februar haben wir das jüngste unserer aktuell sieben Projekte eröffnet, und schon jetzt konnten wir einen so wichtigen Erfolg feiern. Unser Ziel ist es, binnen fünf Jahren 325 Gesundheitsarbeiter in der Region auszubilden. Eine wichtige Säule bei der Verbesserung der medizinischen Versorgung in den sehr entlegenen Siedlungen und buchstäbliche „Hilfe, die bleibt“. Das von uns an die engagierten und wissbegierigen Einheimischen vermittelte Know-how bleibt vor Ort, auch in den Zeiträumen zwischen den Sprechstunden unserer Ärztinnen und Ärzte.

Auf lange Sicht wollen wir unsere medizinische Hilfe in der Region sogar überflüssig machen, die Menschen NICHT in ein Abhängigkeitsverhältnis bringen. Ziel ist es, dass die Gesundheitsarbeiterinnen die Verantwortung für ihre Landsleute binnen der kommenden Jahre komplett selbst übernehmen. Hierfür notwendige „Barangay Health Stations“ (Gesundheitseinrichtungen) gibt es in den Dörfern schon; diese sind aber mangelhaft ausgestattet und die Angestellten schlecht geschult. Das ändern wir. Die fertig ausgebildeten Kräfte erhalten von uns ein sogenanntes „BHW KIT“ – eine Tasche mit Zubehör, wie: Fieberthermometer, Blutdruckmessgerät, Urin-Teststreifen, Notfallmedikamente und Verbandszeug.

Gute Erfahrung mit der Ausbildung Einheimischer haben wir schon in unseren Projekten auf Mindanao und auf Mindoro gesammelt. Eine Besonderheit auf Luzon: Die Gesundheitskräfte arbeiten während der Visiten als Übersetzer. Auf diese Weise haben sie die Möglichkeit zum unmittelbaren „Training on the Job“, und die Kommunikation zwischen den Patienten uns unseren Ärzten läuft reibungslos.

Aktuell fahren wir mit der Rolling Clinic auf Luzon 25 Standorte an. Einige der abgeschiedenen Dörfer sind nur zu Fuß erreichbar. Dort wird die „Rolling“ zur „Walking Clinic“. Die durchschnittliche Patientenzahl pro Standort liegt bei 70-80.

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