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Trotz Corona: Projekte in Bangladesch laufen wieder an

medizinische Behandlung in Dhaka trotz Corona

Trotz Corona: Projekte in Bangladesch laufen wieder an

Trotz angespannter Lage in unseren Projekten können wir in dank der Unterstützung lokaler Mediziner und unseres couragierten Teams vor Ort unsere vielen Patientinnen und Patienten in unseren Projekten zunehmend wieder medizinisch versorgen.

Indien

In Kalkutta haben wir trotz des Stillstandes im Land das Tuberkulose-Krankenhaus für Frauen ohne Pause geöffnet gehalten. Dies verdanken wir der wahnsinnigen Kraftansteckung unserer einheimischen Mitarbeitenden und dem Langzeitarzt Dr. Tobias Vogt, der mit seinem Team unermüdlich im Einsatz ist. Vor wenigen Tagen hat Dr. Vogt die Arbeit in einer Slumambulanz wiederaufnehmen können. Normalerweise sind wir an vier Standorten tätig, davon zwei innerstädtische Slums und zwei Standorte am Stadtrand, und haben gleichzeitig fünf ehrenamtlich arbeitende Ärztinnen und Ärzte vor Ort. In der aktuellen Situation freuen wir uns sehr, dass die Öffnung einer Ambulanz zurzeit möglich ist.

Bangladesch

Rund 2,5 Monate hatte sich unsere Arbeit vor Ort in Dhaka und Chittagong auf das Verteilen von dringend benötigten Lebensmittelpaketen und die Aufklärung rund um das Corona-Virus beschränken müssen. Umso erleichterter sind wir, dass wir zur Überbrückung der Zeit, bis endlich wieder unsere Ärztinnen und Ärzte zu ehrenamtlichen Hilfseinsätzen nach Bangladesch einreisen können, einheimische Mediziner gewinnen konnten. Sie führen unsere Arbeit so gut es geht fort, bis wir unser Hilfsangebot wieder vollumfänglich anbieten können.

Selbstverständlich haben unsere Mitarbeitenden Vorkehrungen zum Schutze aller vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus getroffen: So dürfen sich beispielsweise in unserer Ambulanz in Dhaka nur maximal 15 Wartende im Patientenregistrierungsraum aufhalten; sind mehr Patientinnen und Patienten da, müssen diese vor der Ambulanz auf mit Distanz arrangierten Stühlen warten. Schutzkleidung inklusive Handschuhe, Maske und Augenschutz sind für alle Mitarbeitenden obligatorisch, und auch die Patientinnen und Patienten müssen vor dem Betreten der Ambulanz eine Schutzmaske anlegen sowie Hände und Kleidung mit Desinfektionsspray besprühen.

Philippinen

Auf den Philippinen sind die von uns ausgebildeten Gesundheitshelferinnen zusammen mit unserem Team tätig und versorgen die marginalisierte Bevölkerung medizinisch, unterstützt durch medizinische Beratung aus Deutschland. Außerdem gibt es wieder mobile Ambulanzen in abgelegene ländliche Regionen. Auf der Insel Luzon ist unser Langzeitarzt Gerhard Steinmaier dafür im Einsatz. Auf Mindoro konnten ersatzweise zwei einheimische Ärzte verpflichtet werden, die in den Bergen die Bevölkerung medizinisch versorgen.

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